Nachhaltigkeit sichern

Effizienz von Trainings steigern

Organisationen, die eine Leistungssteigerung ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen anstreben und dadurch einen erhöhten Rückfluss ihrer Trainings- und Weiterbildungsinvestitionen erzielen wollen, müssen nachhaltig denken.

Schätzungen zur folge wird nur 10-15% des im Training Gelernten in berufliche Leistung umgesetzt.
Zahlreiche Faktoren entscheiden darüber, ob der Trainingsinhalt im Gedächtnis verankert und im Arbeitsalltag angewendet wird. Diese werden innerhalb des Transfermodell von Baldwin und Ford (1988) zu drei übergeordneten Faktoren zusammengefasst und betreffen Merkmale …

  • der Teilnehmenden (Persönlichkeitsfaktoren, Motivation, Erwartungen und Einstellungen zum Training)
  • des Trainings (Passung zwischen Trainingsinhalt und Arbeitsanforderungen sowie Lernform bzw. -konzept)
  • der Arbeitsumgebung (Unterstützung im Arbeitsalltag und Anwendungsmöglichkeiten)

Ein optimales Zusammenspiel dieser drei Faktoren, welche Vorbereitung und Nachbereitung sowie eine passendes Lernkonzept miteinschließen, ermöglicht einen Trainingstransfer und sichert die Nachhaltigkeit des Trainings.

Als wirksames Lernkonzept können Sie sich unser Blended Learning Konzept zu Nutze machen und sinnvoll unsere Medien zur Vor- und Nachbereitung einbinden.

Konzeptueller Rahmen

Blended Learning

Lernform, die klassische Präsenztrainings und E-Learning bzw. computer based training (CBT) Konzepte kombiniert.

Vorteile der aktiven Teilnahme an Präsenztrainings und des Online-Lernens werden miteinander verbunden.

Lerninhalte können im Präsenztraining durch aktive Teilnahme, Übungen sowie Planspiele (Management Exercise; ME) erlernt werden.

Elektronische Lernmedien können ort- und zeitunabhängig genutzt werden, um Trainingsinhalte vorzubereiten und nachträglich im Gedächtnis zu verankern.

Präsenzveranstaltungen

Vorteile:

  • Sozialer Kontakt durch face-to-face Interaktion, bei dem sich die Teilnehmenden selbst unterstützen können und direkte Unterstützung vom Beratenden erhalten
  • Ganzheitliche Kommunikation
  • Berater/in kann die Wissensvermittlung aktiv an die Teilnehmenden anpassen (Verständnisschwierigkeiten klären und Anregungen diskutieren)
  • Berater/in kann weiterfolgende Maßnahmen besser planen und auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden abstimmen

Nachteile:

  • Ort- und Zeitabhängigkeit
  • Ungleiches Vorwissen
  • Nicht individualisierbares Lerntempo

E-Learning/computer based training (CBT)

Vorteile:

  • Ort- und Zeitunabhängigkeit
  • Das setzen persönlicher Schwerpunkte ist möglich
  • Individuelles Lerntempo
  • Abgestimmter Lernstoff und flexible Methodik/Didaktik
  • Einsatz unterschiedlicher Medien (Bild, Video, Ton, Animation, Text) eignet sich für unterschiedliche Lerntypen

Nachteile:

  • Keine direkte soziale Interaktion
  • Mögliche Verständnisschwierigkeiten können nicht direkt geklärt werden
  • Erfordert eine hohe Selbstlernkompetenz

Nachhaltigkeit schaffen durch …

Nachhaltigkeit schaffen durch …

Einstieg ins Thema:

Die Teilnehmenden bekommen im Vorfeld des Trainings Materialien, um sich einen groben Überblick über die Trainingsinhalte zu verschaffen.

Vertiefung des Inhalts:

Innerhalb des Trainings werden die Trainingsthemen durch unsere Berater/innen vertiefend dargestellt und in praktischen Übungen von den Teilnehmenden erarbeitet und anschließend diskutiert.

Verfestigung des Gelernten:

Dem Training nachfolgend werden den Teilnehmenden Hilfsmittel für die praktische Anwendung an die Hand gegeben. Des Weiteren stellen wir Materialien zur Wissensauffrischung und -vertiefung zur Verfügung.

Unser Nachhaltigkeits-Konzept

Nachhaltigkeit beginnt bei uns vor dem Training und begleitet die Teilnehmenden bis nach dem Training oder Seminar.

Nachhaltigkeit vor dem Training erzielen wir durch:

  • Zielgerichteten Trainingsinhalt
  • Pre-Reader, Blogs sowie Erklär- und Kursvideos für den Einstig in das Trainingsthema
  • Persönlichkeitsfragebögen, um förderliche Persönlichkeitsfaktoren herauszustellen und nutzbar zu machen
  • Transferaufgaben, zur Bearbeitung von vorbereitenden Medien

Nachhaltigkeit während des Trainings bewirken wir durch:

  • Maßgeschneiderte Trainingsinhalte
  • Definition von Erwartungen und Zielen
  • Übung durch Planspiele bzw. Management Exercise (ME)
  • Interaktion, Diskussion und Feedback
  • Fotoprotokolle der Flipchart-aufzeichnungen
  • Festlegung von Lern- und Entwicklungszielen in persönlichem Logbuch und Roadmap

Nachhaltigkeit nach dem Training ermöglichen wir durch:

  • Toolboxen, als Anleitung zum spezifischen Kompetenzausbau
  • Post-Reader und Booklets zur Auffrischung und Vertiefung
  • Maßgeschneiderte Mentoren-Programme und weitere Formen der persönlichen Entwicklungs-begleitung
  • Wissenschecks und Transfer-aufgaben
  • Handkarten und Poster/Collagen

Gehen Sie multimedial vor

Unser Medienangebot in Kürze

Pre-Reader werden im PDF-Format im Vorgang des Trainings an die Teilnehmenden versendet. Sie dienen dazu den Teilnehmenden einen kurzen (2-3 seitigen) oder tieferen (>10 seitigen) Einblick in den Inhalt des Trainings zu geben. Für ein Beispiel, klicken Sie auf die Hand.

Post-Reader sind wie Pre-Reader aufgebaut, dienen allerdings als Refresher. Sie werden mit einer zeitlichen Verzögerung nach dem Training an die Teilnehmenden versendet.

Blog-Beiträge zu passenden Themen werden den Teilnehmenden per Link mitgeteilt. Der Nutzen ist im Vorfeld als Themen-Einstimmung oder im Nachgang, als Themen-Update zu sehen.

Booklets sind Taschenbücher und sind als gebundene Version sowie als Kindle Edition verfügbar. Der Umfang beträgt ca. 60-70 Seiten. Booklets eignen sich sowohl als Vor- als auch als Nachbereitung eines Trainingsthemas. Als Vorbereitung ermöglichen sie einen tieferen Einstieg ins Thema als Pre-Reader. Als Nachbereitung können die Teilnehmenden ihr Wissen vertiefen. Zudem beinhalten die Booklets Checklisten und Anwendungshinweise und helfen somit beim Transfer ins Praxisumfeld.

Erklärvideos stellen in Kürze komplexe Modelle, Sachverhalte oder Prozesse dar. Dabei geht es vor allem darum, dem Betrachtenden Inhalte und Informationen schnell und auf den Punkt gebracht zu vermitteln und diese durch die Einfachheit der Darstellung so nachhaltig wie möglich im Gedächtnis zu verankern.

Kursvideos bezeichnen kurzweilige Videosequenzen in denen einer unserer Berater oder Beraterinnen Modelle und Themen Schritt für Schritt erklärt. Beide Formate eignen sich sowohl als Einstieg in das Thema vor dem Training als auch zur Wiederauffrischung des Gelernten nach dem Training.

Logbücher begleiten die Trainingsteilnehmer und –teilnehmerrinnen auf ihrer Trainingsreise. Ein Logbuch stellt eine Art Arbeitsbuch dar. Während des Trainings oder zwischen einzelnen Trainingsmodulen dient es dazu persönliche Gedanken und beispielsweise (Lern- oder Entwicklungs-)Ziele zu notieren und zu archivieren. Somit erhält die Umsetzung der individuellen Ziele einen gewissen Verbindlichkeitscharakter. Im Nachhinein können die Teilnehmenden ihren Lernfortschritt und die Zielerreichung selbstständig überprüfen.

Selbstlernmaterialien werden von uns je nach Bedarf erstellt und reichen von Arbeitsblättern bis hin zu Lernheften mit thematisch bezogenen Selbstlerneinheiten. Mit Hilfe dieser können die Teilnehmenden Inhalte durch schriftliche Anleitung selbst und ort- sowie zeitunabhängig bearbeiten. Durch die selbstständige Erarbeitung selbstreflektorischer Aufgaben wird das Verständnis ebenso erhöht wie auch der Transfer in das individuelle Praxisumfeld erleichtert.

Persönlichkeitsfragebögen helfen bei der eigenen Standortbestimmung und Einschätzung. Sie liefern fundierte Informationen und Einblicke über die eigene Persönlichkeit und Vorlieben. Sie geben Anstoß zur Selbstreflektion und machen es den Teilnehmenden möglich, das Wissen individuell nutzbar zu machen und einen neuen Blickwinkel auf die Lerninhalte zu bekommen.

Wissenschecks im Nachgang an ein Training oder Lerneinheit dienen der erneuten Beschäftigung mit den Trainingsinhalten. Das Wissen wird aufgefrischt und auf praktische Fragen angewendet. Sie können allerdings auch vor dem Training eingesetzt werden, um einen Überblick über die Wissensstände der Teilnehmenden zu bekommen und das Training danach auszurichten.

(Virtuelle) Coachings stellen das direkteste und individuellste Instrument dar, das Sie als face-to-face Interaktion oder im virtuellen Rahmen zur beruflichen und persönlichen Entwicklung von Verhalten und Kompetenzen nutzen können.

Supervision befasst sich mit der Bearbeitung von Schwierigkeiten und Problemen, die sich aus der beruflichen Interaktion zwischen Personen oder Personengruppen ergeben können. Unser Ziel ist dabei die Wiederherstellung und Verbesserung der beruflichen Fähig- und Fertigkeiten sowie persönlicher Ressourcen.

(Virtuelle) kollegiale Fallberatung als gemeinschaftliches Beratungsformat macht sich die Expertise verschiedener Teammitglieder zu nutze. Im realen oder virtuellen Raum angeleitet, befassen sich die Teilnehmenden mit einem Problem bzw. „Fall“ und erarbeiten im Kollegium gemeinschaftlich die Lösung.

Die Entwicklung von Mentoren-Programmen empfehlen wir, wenn eine längerfristige Nachbetreuung, Unterstützung und Weiterqualifizierung eins Teilnehmers oder einer Teilnehmerin angestrebt wird.

Toolboxen fungieren als „Werkzeugkasten“. Es handelt sich dabei um eine Zusammenstellung von themenspezifischen Materialien bzw. Medien mit dem Ziel des Ausbaus von erforderlichen Kompetenzen. Dazu werden für bestimmte Kompetenzen Entwicklungsmaßnahmen dargestellt und Methoden zur Erweiterung der jeweiligen Kompetenzen vorgeschlagen. Nach einem Training dient die Toolbox als Nachschlagewerk (-box) für die Frage „Wann setze ich welche Methode an?“

Webinare bieten als Ergänzung zum Präsenztraining die Möglichkeit das Trainingsthema im Vorfeld einzuführen und kennenzulernen sowie es im Nachhinein weiter zu intensivieren, auszubauen und zu vertiefen. Der Vorteil ist, dass diese Form der Wissensvermittlung unabhängig von Ort und Zeit eingesetzt werden kann.

Hand- bzw. Lernkarten fassen die wichtigsten Inhalte des Trainingsthemas und Handlungsempfehlungen dazu auf praktischem Taschenformat zusammen. Wir erstellen Ihnen diese gerne in Papier-Format oder betten diese in eine App ein, sodass die Inhalte bequem mit dem Smartphone oder Tablett abgerufen werden können.

Ihre persönlichen Poster oder Roadmaps können von uns auf Grundlage des Trainingsresultates individuell gestaltet werden. Sie haben Ziele definiert, eine Vision oder einen Leitsatz entwickelt? Dann halten Sie diesen präsent, damit Ihr Vorhaben oder das Ihrer Mitarbeitenden nicht aus dem Blickfeld gerät und stets im Gedächtnis erinnert wird.

Transferaufgaben als post-learning Methode werden im Nachgang an ein Training von den Teilnehmenden über einen absehbaren Zeitraum hinweg bearbeitet. Als Grundlage der Bearbeitung dient der Trainingsinhalt oder zusätzliche Informationen bzw. Medien. Transferaufgaben können auch als pre-learning Methode genutzt werden. Als solche nehmen sie Bezug zu, dem Training vorgeschalteten, Medien und Inhalten. Durch Transferaufgaben bieten Sie Ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit ihre spezifischen Wissensinhalte in die berufliche Situation zu transferieren. Die nachhaltige Wissensauf-frischung und –anwendung wird somit garantiert.

Transferprojekte enthalten Transferaufgaben über einen längeren Zeitraum.

Beispielhafte Trainingsplanung

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